Am Mittwochmorgen, 1.8.18, rief Frau Baumann vom Impuls- Gründerzentrum (IGZ) im Stauferpark beim NABU an und sagte, dass vor dem Gründerzentrum ein kleiner Vogel mit Greifvogelschnabel liege.

 

Als sich der NABU-Vorsitzende dem Gebäude näherte, sah er wie ein weiblicher Turmfalke in den Lüftungsschlitzen der Bühne verschwand.

 

Am Boden hockte zusammengekauert ein junger Turmfalke.

 

Wolfgang Rapp rief Gunnar Herbert vom städtischen Grünordnungsamt an, dessen Nummer er auswendig kannte. Dieser versorgte ihn mit Namen und Telefonnummern vom Stauferpark. Melanie Baumann und ihre Kolleginnen vom „In Shape“ Büro im IGZ sorgten sich rührend um den kleinen Vogel.

 

 

 

 

Der Bühnenraum des Gebäudes ist an die Vereinigung „Schlaraffia“ vermietet, deren Vorsitzender, Herr Sieber, kam sofort und Wolfgang Rapp stieg mit dem Falken über eine Klappleiter in den Bühnenraum. Es stellte sich aber heraus, dass man von innen nicht an Nest kommt.

 

Wieder rief Wolfgang Rapp Gunnar Herbert an und schilderte ihm die neue Situation.

 

Der städtische Umweltschutzbeauftragte kam und kümmerte sich um einen städtischen Hubsteiger, der innerhalb kürzester Zeit eintraf. Rolf Mayer von den Stadtgärtnern steuerte den Korb des Hubsteigers zielgenau vor das Einflugloch des Turmfalkennestes.

 

 

 

 Gunnar Herbert setzte den Jungvogel ins Nest, wo er von seinen Geschwistern lautstark begrüßt wurde.

 

 

 

Wolfgang Rapp dankte allen Beteiligten für die Rettungsaktion.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rolf Mayer, Gunnar Herbert und Wolfgang Rapp

 

(von links) bei der Rettungsaktion.

 

 

 

Aufnahmen: Melanie Baumann

 

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